Endlich Kürbiszeit!

Wie habe ich schon sehnlichst auf die Kürbiszeit gewartet! Aber nun ist es ja soweit und heute gab es auch gleich die erste Kürbis-Suppe bei uns. Bei uns? Wer wir sind, das möchte ich Euch bei der Gelegenheit einmal vorstellen.

Wir, das sind mein Mann und ich sowie der Mischlingshund Klaus und der Kater Kalle aus Malle.

Wir leben gemeinsam in einem kleinen Dorf zwischen Deister und Süntel im Gebäude einer alten Stuhlfabrik. Die Stuhlindustrie hier im Deister-Sünteltal erlebte ihre Blüte um 1900. Leider gaben die meisten der ansässigen Fabriken in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf und auch die Bahnlinie, die die Dörfer miteinander verband, wurde stillgelegt. Wenn Ihr dazu mehr Geschichtliches erfahren möchtet, empfehle ich Euch einen Besuch im Stuhlmuseum. Den Link hierzu füge ich am Ende des Beitrags ein.

Auf jeden Fall ist es etwas besonderes, in solch einem geschichtsträchtigen Gebäude zu leben. Manchmal stelle ich mir die Betriebsamkeit vor, mit der hier in den alten Backsteinmauern früher Qualitätsmöbel hergestellt wurden.

Nun aber zurück zur Kürbissuppe. Ich verwende hierfür gern Hokkaido oder Butternut, aber auch andere Kürbissorten eignen sich hervorragend.

Mein Rezept: ( für ca. 4 Personen)

– 1 Kürbis ( Hokkaido oder Butternut z.B.)

-3-4 Kartoffeln

-3-4 Möhren

-1 Zwiebel

-ca.750ml Gemüsebrühe

-etwas frische Petersilie

– etwas Butter

-Salz & Pfeffer

– evtl. Sahne zum Verfeinern

-ein wenig Kürbiskernöl.

Zubereitung:

Die Zwiebel würfeln, den Kürbis grob kleinschneiden.( beim Hokkaido mit Schale, der Butternut hingegen müsste geschält werden). Die Möhren in Scheiben schneiden und die Kartoffeln würfeln.

Nun die Zwiebel in einem großen Topf anschwitzen, das Gemüse dazugeben und ebenfalls mit andünsten.

Als nächstes die Brühe dazu gießen, kurz aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf mittlerer Hitze ca. eine halbe Stunde köcheln. Anschliessend mit einem Kartoffelstampfer grob pürieren. Wer es noch feiner mag, nimmt den Pürierstab. Allerdings mag ich diese Konstistenz nicht so gern; es erinnert eher an Babynahrung aus dem Gläschen.

Nun auf die Teller damit und mit einigen Tropfen Kürbiskernöl und / oder einem Schuß Sahne oder Kokosmilch verfeinern. Petersilie hacken und darüberstreuen… Guten Appetit!

 

Wir haben es uns grad schmecken lassen! Meine Waldkinder und ihre Familien werden am Freitag beim Erntedankfest im Waldkindergarten ebenfalls in den Genuß kommen. Darauf freue ich mich schon und werde Euch davon erzählen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim gemeinsamen Nachkochen  und Genießen!

Liebe Grüsse,

Eure Waldtochter

Hier nun noch der Link zum Stuhlmuseum sowie ein Buchtip zum Thema Eisenbahn im Deister-Sünteltal:

Stuhlmuseum Eimbeckhausen 

 

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